Durch den Westen der USA

24 May 2019

Für den Grenzübergang von Mexiko in die USA brauchten wir über fünf Stunden, viereinhalb davon haben wir gewartet. Wir kamen also erst ziemlich spät bei Ettas Tante und Onkel in Mission Viejo an. Die Woche mit der Familie war gefüllt mit feinem Essen, guten Gesprächen und lustigen Momenten, die Zeit verging wie im Flug und schon zogen wir weiter.

 

Vier Fahrstunden später waren wir in Santa Barbara bei Ettas Grosstante. Nach zwei wiederum gemütlichen Tagen machten wir uns auf, die USA von West nach Ost zu durchqueren. Unsere erste Destination war der Death Valley Nationalpark, einen der heissesten Orte der Welt. Im Tal des Todes liegt auch das Badwater Basin, der mit 86 Meter unter Meer tiefste Ort Nordamerikas. Bei 44°C fuhren wir schwitzend durch den Park und genossen die Landschaften.

 

Das nächste Ziel war Las Vegas. Direkt am berühmten Strip lag ein Camping und so konnten wir Las Vegas zu Fuss entdecken. Unterwegs wurden wir von einem Mann angequatscht, er eröffne am Tag darauf sein Restaurant, und heute seien wir eingeladen, wenn wir eine Bewertung abgeben würden. Wir assen also gratis und gut zu Abend und gewannen in den verschiedenen Casinos zusätzlich insgesamt 26$. Ein erfolgreicher und witziger Abend!

 

Die Fahrt zum Grand Canyon dauerte zwei Tage, doch die grossartigen Aussichten auf die Schluchten waren es definitiv wert!

 

Einem spannenden Hörbuch lauschend fuhren wir weiter, erst durch das atemberaubende Monument Valley und dann durch den wunderschönen Arches Nationalpark. Wir übernachteten jeweils an einsamen Orten in der freien Natur. Auch mit einer Schlange machten wir Bekanntschaft. Sie fand unseren Bus wohl ganz gemütlich für ein Nickerchen.

 

In Denver verbrachten wir einen Nachmittag in einem Café mit Bryce, den Etta vor vier Jahren beim Reisen in Edinburgh kennengelernt hatte.

 

Wir müssen zugeben, dass die USA landschaftlich bisher viel geboten haben und es uns sehr gut gefällt. Von der trockenen Wüste zum regen Schneetreiben in den Bergen vor Denver haben wir wettermässig alles erlebt. Auch die unendlichen und leeren Landschaften sind nicht nur ein Klischee. Alles in allem eine gute Art, unsere Reise langsam ausklingen zu lassen. 

 

 

Die ungefähre Reiseroute dieses Artikels:

 

 

 

 

 

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