Zwei Wochen Ferien

9 Feb 2019

Nach 4 Nächten in unserem Hotel in Bogota freuten wir uns sehr auf Brunhilde, besonders weil wir wieder einmal unsere ganze Wäsche gewaschen hatten und alles frisch und sauber roch. Wir fuhren aus dem Stadtzentrum raus ins Autoviertel. In Südamerika ist es üblich, dass ganze Quartiere den Autos gewidmet sind. Da gibt es hunderte kleine Ersatzteilläden, Mechaniker und Autoaccessoire-Verkäufer. Wir fuhren also zur VW-Strasse und fragten mehrmals nach dem Ersatzteil, das wir brauchten, dem Spurstangenkopf. Unserer hat seit einiger Zeit etwas Spiel und sollte in naher Zukunft gewechselt werden. Es ging ungefähr eine Stunde, bis der eine Verkäufer seine 7 Kollegen gefragt hatte, ob sie das passende Teil hatten. Wie erwartet, klappte es leider nicht, aber es war schön, wie viel Mühe er sich gegeben hatte, um uns Gringos zu helfen. Wir werden in Panama die Augen weiter offen halten. 

 

Im nächsten Supermarkt stockten wir unsere Reserven wieder auf und verbrachten den Rest des Tages unterwegs Richtung Norden. Als es dunkel wurde, suchten wir uns eine Tankstelle zum übernachten und assen in der Tankstellenbeiz einen Hotdog zum Abendessen.

 

Am Tag darauf wachten wir früh auf. Wir fuhren zu den Gachas, einem Bach, der über einen riesigen Felsen mit erodierten Löchern fliesst. In der Trockenzeit fliesst wenig Wasser, trotzdem konnten wir in den 30cm bis 3m tiefen Löchern mit ca. 1m Durchmesser baden. Die Sonne brannte, deshalb waren wir bald wieder auf dem Weg zurück zum Bus. Zwei Stunden später erreichten wir Barichara, ein kleines, touristisches Dorf mit gepflegten weissen Häusern im Kolonialstil: wir kauften tonnenweise Gemüse ein und fuhren zum nahegelegenen Campingplatz.

 

Der von einem netten holländischen Paar geführte Campingplatz Guaimaro wird als einer der besten Campingplätze in Südamerika beschrieben. Wir können das nur bestätigen! Jeden Morgen wird frisches Vollkornbrot gebacken, man kann selbstgemachte Confi und Jogurt kaufen, die Dusche und das WC sind outdoor und das Internet ist schnell.

 

Wir verbrachten zwei Wochen an diesem schönen Ort, und genossen es, uns mit anderen Reisenden auszutauschen und Zeit zu haben, unsere CVs zu erneuern. Ja, das Nachhausekommen kommt nämlich näher und wir möchten vorbereitet sein. Bald müssen wir uns auf den Weg nach Cartagena machen, denn am 23. Februar sticht unsere Brunhilde im Container in See. In Panama werden wir sie hoffentlich wieder entgegen nehmen können. 

 

 

Die ungefähre Reiseroute dieses Artikels:

 

 

 

 

 

 

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