Suave, Suave!

20 Dec 2018

Wir blieben zwei Tage auf dem Campingplatz in der Nähe des Flughafens und erholten uns dort vom Rückflug aus den USA. Wir wuschen unsere Wäsche und trafen unseren Freund Marc aus der Sprachschule zum Zmittag in Quito. 

 

Wir kauften für drei Tage Lebensmittel ein und fuhren in den Cotopaxi-Nationalpark. Hier genossen wir Natur, Ruhe und Empfangslosigkeit. Wir wanderten vom Parkplatz (4500 M. ü. M.) zum Refugio (4850 M. ü. M.) des berühmten Vulkans Cotopaxi (5897 M. ü. M.). Mit der Distanz hatten wir keine Mühe, umso mehr aber mit der Höhe. Im Refugio genossen wir dann eine heisse Schokolade, bevor es wieder bergab ging. 

 

Wir fuhren nach Baños zu einem schönen kleinen Campingplatz direkt an einem Fluss und konnten endlich wieder einmal duschen. Etta litt an Kopf-, Bauch- und Gliederschmerzen und hatte Fieber. Sie war an den folgenden Tagen für gar nichts zu gebrauchen. Wir blieben eine Woche auf dem Campingplatz, bis Etta sich erholt hatte, doch damit verpassten wir die Hochzeit von Marc. Schade. Als Etta wieder fit war, fuhren wir nach Tena und übernachteten zum dritten Mal auf dem Parkplatz des Hostels Limoncocho. 

 

 

Am Sonntag ging es zurück in den Dschungel zur Gaia Lodge, wo wir einige Wochen zuvor bereits eine Woche Spanischunterricht hatten. Wir hatten uns trotz Mückenplage zum volontieren gemeldet. Isaias, Federico und Delfin, die Jungs die die Lodge schmeissen, warteten schon auf uns. Am Abend kam dann Agustín, der Schulleiter der beiden Schulen (in Quito und im Dschungel), und erklärte uns unsere Arbeit. 

 

 

Stefan sollte während der nächsten zwei Wochen Kabel verlegen und Lampen aufbauen, um den Weg zu den verschiedenen Cabañas zu beleuchten. Etta bekam die Verantwortung über die Sozialen Medien der Lodge und sollte die alten Dekorationen durch neue ersetzten. Dazu kam das tägliche Bodenfegen, Tischdecken, Servieren, Abräumen und Abwaschen, sowie Mithilfe beim Zimmerputzen. Arbeit gab es immer genug und die Zeit verging schnell. In der ersten Woche waren nur eine Schülerin, Melanie, und ein Lehrer da. Übers Wochenende kamen dann Karin und Andreas aus Luzern dazu und während der zweiten Woche kamen sieben Schüler und zwei Lehrer. Davon waren fünf Schweizer.

 

Etta genoss es sehr, fast täglich backen zu können. Es gab dreimal Mailänderli und dreimal Schokoladenkuchen. 

 

Wir schätzten es, wieder einmal eine Verantwortung zu haben und einer geregelten Arbeit nachzugehen. Im Gegenzug wurden wir dreimal täglich fein bekocht und konnten unser Spanisch anwenden. 

 

Insgesamt hatten wir viel Spass in der Gaia Lodge und lernten tolle neue Leute kennen. Wir besuchten einen Schmetterlingsgarten und noch einmal die Tierauffangstation Amazoonico. Nach zweieinhalb Wochen war dann aber die Zeit gekommen, uns zu verabschieden. Da das "Visum" unserer Brunhilde in den nächsten Tagen abläuft, müssen wir uns nun auf den Weg nach Kolumbien machen. 

 

Ach übrigens, "suave" bedeutet umgangssprachlich soviel wie "nimm's gemütlich" und war das meist genutzte Wort in den letzten zwei Wochen.

 

 

Ungefähre Reiseroute dieses Artikels:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Suave, no más!"

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