Spanisch lernen im Dschungel

6 Dec 2018

Wir verbrachten eine Woche bei schwüler Hitze in der Gaia Lodge, die etwa vier Kilometer ausserhalb von Ahuano im Dschungel liegt. Morgens hatten wir jeweils drei Stunden Spanischunterricht und nachmittags unternahmen wir eine Tour. Mit dem Kanu-Taxi ging es meist flussaufwärts zu den Ausflugszielen. 

 

Wir fuhren etwa zu einer Flussinsel, wo wir das traditionelle Getränk Chicha probieren konnten, das aus fermentiertem Yuca (auch Maniok genannt) hergestellt wird. Oder wir besuchten das Tierrettungscenter Amazoonico, welches sich der Auswilderung und Pflege illegal als Haustiere gehaltener Tiere verschrieben hat. Unzählige Affen, Papageien, Tukane und Schlangen werden aber den Rest ihres Lebens dort verbringen müssen, da sie nicht mehr in der Lage sind, sich in der Natur selbst zu ernähren.

 

Der Sprachunterricht hat leider nicht viel mehr gebracht. Die Qualität des Unterrichts war nicht dieselbe wie in Quito. Auch stimmte die Wellenlänge mit dem Lehrer nicht überein. Trotzdem hat die Zeit dort sehr Spass gemacht. Wir lernten neue Leute kennen, mit denen wir eine gute Zeit verbrachten – inklusive Party in einer der drei Dorfdiscos.

 

Da es nie wirklich kalt wird, sind alle Räume offen. Der Aufenthaltsraum hat zum Beispiel gar keine Wände und die Schlafzimmer anstatt Fester nur Mückennetze. Fast jeden Abend gewitterte es. Der Regen, der aufs Dach der Schlafhütten prasselte, war ohrenbetäubend - aber auch entspannend. Das Essen war auch sehr lecker. Mit drei vollen Mahlzeiten am Tag und einem Znüni musste niemand von uns hungern.

 

Bald war die Woche vorbei und wir machten uns auf den Weg nach Tena, der nächstgrösseren Stadt am Rande des Amazonasbeckens. Hier verbrachten wir nochmals eine Nacht, bevor wir uns entschieden, weiter nach Quito zu fahren. Die unzähligen Mücken hatten uns in die Flucht geschlagen.

 

Im Hostal Zentrum, wie der Name schon sagt im Zentrum von Quito, verbrachten wir drei Tage, in denen wir Andi und Manu nochmals trafen. Wir gingen gemeinsam essen oder spielten bei einem Bier mehrere Runden Tichu.

 

Unserer Abreise in die USA stand bevor: Wir waren zur Hochzeit von Ettas Cousin Sämi eingeladen. Brunhilde konnten wir derweil in Flughafennähe bei einem kleinen Familien-Camping für 1$ / Tag stehen lassen.

 

 

 

Reiseroute dieses Artikels (Link):

 

 

 

 

 

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