Ein Monat in Quito

27 Oct 2018

In Quito erwartete Stefan sein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk. Wie sich herausstellte, hatte Etta bereits seit über einem halben Jahr mit Anthea, Luki und Scheidi, drei Freunden von Stefan, einen Überraschungsbesuch geplant. Die Überraschung ging vollends auf, Stefan ahnte bis zur letzten Minute nichts.

 

Wir wohnten fünf Tage zusammen in einem super Airbnb, inklusive Pool, Sauna und einem kleinem Fitness, im Südosten von Quito. Wir erkundeten die Stadt und ihre Ausgangsmöglichkeiten, kochten oft und hatten eine Menge Spass.

 

Die Zeit verging wie im Flug und am Freitag hiess es bereits wieder Abschied nehmen. Für die drei ging es über Bogota zurück nach Luzern, bzw. nach Wien.

 

Wir zogen aus der riesigen Wohnung in ein kleineres, aber genauso feines Apartment im Norden der Stadt und genossen unser letztes freies Wochenende, bevor es wieder für zwei Wochen in die Spanischschule ging. Einen Wecker stellen zu müssen und täglich zu einer bestimmten Zeit irgendwo hinzugehen bedeutete eine Umstellung für uns. Die erste Schulwoche ging schnell vorbei. Im Vergleich zu unserem Sprachunterricht in Buenos Aires war der Unterricht hier um Welten besser, auch wenn Quito mit dem lässigen Flair von Buenos Aires nicht ganz mithalten kann.

 

In der zweiten Schulwoche kam Stefans Schwester Fränzi spontan zu Besuch und übernachtete eine Woche bei uns auf dem Sofa. Wir hatten nur morgens Schule, so konnten wir am Nachmittag und am Abend viel zusammen unternehmen. Wir bestiegen den 4700 m hohen (Haus-)Berg Rucu Pichincha, waren mit Spanischschulfreunden beim Karaoke und besuchten den Mittelpunkt der Welt, wo man genau auf dem Äquator stehen kann. Das war sehr eindrücklich: Man konnte hier zum Beispiel relativ einfach ein Ei auf einem Nagel balancieren. Je nachdem, ob man auf der nördlichen oder südlichen Hemisphäre war, drehte sich ein ablaufender Wasserstrudel in einem Becken in die eine oder die andere Richtung. Genau auf dem Äquator fliesst das Wasser gerade herunter.

 

 

 

Auf der nördlichen Hemisphäre

 

Direkt auf dem Äquator

 

Auf der südlichen Hemisphäre

 

 

 

 

Auch für unsere Brunhilde gab es in Quito etwas Wellness. Fränzi brachte die nötigen Teile mit, so konnten wir endlich die beiden kaputten Manschetten an der Antriebswelle reparieren lassen. Auch einen Ölwechsel, neue Bremsen und Zündkerzen waren wieder einmal an der Zeit. Nur die kaputte Geschwindigkeitsanzeige konnten wir hier nicht machen lassen, da – welche Überraschung – die Teile aus Europa bestellt werden müssten...

 

Die letzten Tage in Quito verbrachten wir sehr gemütlich und verliessen die Wohnung nur selten. Marc aus Holland, der an derselben Schule war, kam zum BBQ auf unsere Dachterrasse und lud uns gleich an seine Hochzeit im November in Quito ein.

 

Unsere Sprachschule bietet auch Kurse inklusive Exkursionen, Unterkunft und Essen im Dschungel an. Da für die nächste Woche die nötige Teilnehmerzahl nicht erreicht war, offerierte uns der Schulleiter, zum halben Preis nochmals eine Woche Sprachunterricht dranzuhängen. Und das tun wir jetzt auch.

 

 

 

 

 

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