Auf Walsuche in Ecuador

14 Oct 2018

Wir verbrachten bei meist gutem Wetter 10 gemütliche Tage auf dem Campingplatz «Swiss Wassi» im Norden Perus. Mit Andi und Manu, die drei Tage nach uns auf dem Campingplatz eintrafen, fuhren wir zur Grenze.

 

Der Grenzübertritt nach Ecuador war relativ schnell erledigt. Wegen eines Unfalls gab es Stau, so dass wir es nicht mehr zum geplanten Nationalpark schafften. So verbrachten wir unsere erste Nacht in Ecuador an einer Mautstation. Romantisch im Laternenschein, umgeben von lärmenden LKWs und den mit Schrotflinten bewaffneten Wachleuten verbrachten wir einen fast gemütlichen Abend auf einem Parkplatz; die Nacht war wegen des Lärms leider nicht so erholsam.

 

Am nächsten Tag ging es weiter bis nach Montañita, etwa dem Mallorca von Ecuador, nur dass es keine Insel ist... Wir konnten direkt am Meer bei einem Surferhostel übernachten. Das Hostel bot auch Surfstunden an. Andi überredete Stefan und 1 Stunde später waren die beiden im Wasser. Für Stefan war es das erste Mal auf dem Surfbrett. Auch wenn man die Versuche vielleicht nicht gerade als Surfen bezeichnen konnte, hat es trotzdem Spass gemacht. Den Abend verbrachten wir bei Pizza und Bier in der Partymeile des Städtchens.

 

Am nächsten Tag ging es bereits wieder weiter. Puerto Lopez zirka 50 Kilometer weiter war schnell erreicht. Hier buchten wir noch für denselben Tag eine Whale-Watching-Tour. Es war super! Mit dem Motorboot ging es hinaus aufs Meer und bereits nach kurzer Zeit sahen wir eine Buckelwalkuh mir ihrem Kalb. Wir folgten den beiden mit etwas Abstand, bis sie abtauchten und nach einigen Minuten plötzlich vier Meter neben unserem Boot auftauchten. Das war schon sehr eindrücklich! Die Tour dauerte etwa drei Stunden und wir waren wegen Seekrankheit dann doch ganz froh, als wir wieder festen Boden unter unseren Füssen hatten.

 

Die Nacht verbrachten wir zu viert an einem Strand, nahe dem Tourbüro, wo am nächsten morgen früh die zweite Tour begann.

 

Mit einem Motorboot machten wir uns mit 8 anderen Touris auf den Weg zur etwa 46 Kilometer entfernten Insel «Isla de la Plata», die wegen den seltenen Blaufusstölpel, die es fast nur auf diesen Inseln gibt, auch Galapagos für Arme genannt. Während der Überfahrt wurden wir von einer Gruppe Delphinen begleitet – was für ein Anblick! Etwas später konnten wir wieder eine Walkuh mit ihrem Jungen beobachten. Das Junge sprang etwa im 30-Sekundentakt verspielt aus dem Wasser, und störte sich überhaupt nicht an den beiden Booten links und rechts.

Auf der Insel machten wir dann eine eher bescheidene Wanderung und konnten viele Blaufusstölpel bestaunen. Das Highlight waren aber die Wasserschildkröten und die vielen kleinen Krebse. Zum Abschluss konnten wir knapp eine Stunde im Riff schnorcheln, was sich bei all den farbigen Fischen definitiv gelohnt hat!

 

 

Zurück an unserem Strandplätzchen bekamen wir dann noch Besuch von Eddy und Kathi aus Hamburg, die auf ihrer Hochzeitsreise waren und auf ein Bierchen vorbeikamen. Wir haben die beiden auf der Tour kennen gelernt.

 

Andi und Stefan waren am Morgen noch vor der Tour auf dem Fischmarkt und haben fürs Abendessen zwei grosse Red Snapper gekauft. Das erste Mal ausnehmen, entschuppen und filetieren, haben sie ganz gut hingekriegt und das Abendessen war sehr lecker.

 

 

Am nächsten Tag hiess es Abschied nehmen von Ändu und Manu, da die beiden auf die Galapagos flogen und wir uns auf den Weg nach Quito, der Hauptstadt Ecuadors machten.

 

 

Die ungefähre Route dieses Artikels:

 

 

 

 

 

 

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