Santiago de Chile

19 Apr 2018

Mit unserem AirBnB in Santiago de Chile haben wir einen Volltreffer gelandet. Das Studio war einfach perfekt für uns. Wir hatten eine gut ausgestattete und moderne Küche mit einem Ofen, schnelles Internet, ein tolles Bad und das Bett war einfach nur bequem. Vom Pool im 18. Stockwerk fangen wir jetzt gar nicht an zu schwärmen. Nur soviel: Die Aussicht war super. Auch konnten wir eine Waschmaschine benutzen und unsere Brunhilde hatte einen sicheren Parkplatz im 4. Untergeschoss.

 

 

 

Nur faul rumgehangen haben wir aber nicht (immer). Stefan war die ersten zwei Tage mit unserem Bus beim Mechaniker. Öl-, Bremsflüssigkeits-, und Reifenwechsel, Spureinstellung sowie eine allgemeine Kontrolle mussten gemacht werden.

Beim Mechaniker traf Stefan zufälligerweise auf Corinne und Denis von Vanderlust.ch, die wir bereits vor Ushuaia kennengelernt hatten. Auch ihr T3 musste beim Bus-Doktor vorbeischauen. Zusammen verbrachten wir viel Zeit mit warten und quatschen. Ein österreichisches und ein deutsches Paar waren bereits seit über einer Woche mit ihren Bussen da.

Die Arbeit wurde gut gemacht, von europäischer, bzw. schweizerischer Effizienz war jedoch gar nichts zu spüren. Entweder waren Pablo und sein Vater sonst irgendwie beschäftigt oder einfach mal für ein paar Stunden verschwunden. Die Arbeit wurde dann liegengelassen und wir mussten uns die Zeit vertreiben. Ausserdem arbeiteten sie an allen Bussen gleichzeitig, anstatt sich einen Bus nach dem andern vorzunehmen.

 

Etta hatte in der Zeit den Blog aktualisiert, die Wäsche gemacht und leckeren Zopf und Mailänderli gebacken. Jaja, klassische Rollenverteilung eben!

Unsere Wohnung lag im Stadtteil Las Condes, dem Businessviertel von Santiago. Moderne Hochhäuser und Menschen im Anzug waren das gewohnte Bild.

Zum Abendessen haben wir uns meist etwas Spezielles gegönnt, Sushi, peruanisch, indisch oder einfach Pizza bei PizzaHut im Erdgeschoss.

 

Eigentlich wollten wir nach Santiago weiter in den Süden und dann nach Mendoza. Beim Service stellte sich aber heraus, dass Brunhildes Stossdämpfer nach den tausenden Kilometern Schotterstrasse hin waren. Das erklärt wohl auch das Klappern beim Fahren auf unebener Strasse, welches uns seit ein paar Monaten begleitet. Leider sind Stossdämpfer für unseren T4 hier nicht erhältlich. Pablo schlug eine Bastellösung mit Stossdämpfern aus einem anderen Auto vor, was wir aber nicht wollen.

Wir fragten einen ganzen Tag lang bei diversen Fachleuten in ganz Santiago um Rat, mit dem Ergebnis, dass sich eine Reparatur der Stossdämpfer nicht lohnt und ein direkter Import etwa 600 CHF (also etwa dreimal so viel wie im Internet) kosten würde.

 

Wir entschieden uns also, die benötigten Ersatzteile im Internet zu bestellen (was ziemlich zeitaufwendig war, da man erst alles rechechieren musste) und zu Stefans Tante in Deutschland und von dort weiter zu einer DHL-Stelle in Santiago zu schicken. Bis die Teile hier sind, werden wir also in der Gegend bleiben müssen/dürfen.

 

Mit Corinne und Denis verbrachten wir einen lustigen Abend an einer Tankstelle in der Nähe des Flughafens, bevor sich unsere Wege vorerst wieder trennten. Wir parkierten Schiebetür an Schiebetür und machten es uns dazwischen bequem zu Bier und Spaghetti.

 

Wir entschieden uns, noch etwas in den Süden zu fahren und ein paar unberührte Plätze am Meer zu besuchen. Das war gar nicht so einfach, da das nahe Küstengebiet sehr bevölkert ist. Auch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung, also machten wir uns wieder auf in Richtung Berge. Unser nächstes Ziel sind die Thermalbäder in den Anden etwa 100 km südwestlich der Stadt.

 

Wir sind jetzt schon über sechs Monate auf unserer Reise und konnten vom Herbst in Europa direkt in den Frühling von Südamerika fliegen. Es ist zwar immer noch warm, doch merken wir, dass der Herbst und somit dann der Winter im Einmarsch sind.

 

 

 

 

Reiseroute dieses Artikels:

 

 

 

 

Please reload

Ähnliche Artikel

Unterstütze uns, während du liest

Neue Artikel zu schreiben und unsere Webseite aktuell zu halten ist viel Arbeit und mit Kosten verbunden. Möchtest du etwas dazu beitragen? Lass deinen Computer für uns Monero minen, während du diesen Artikel liest.

Hier erfährst du mehr dazu

Please reload

GoGoBrunhilde auf Instagram

Newsletter

Solcialmedia

  • Instagram - Black Circle
  • YouTube - Black Circle

Login