Endlich mit Brunhilde unterwegs

25 Nov 2017

Am Montag konnten wir Brunhilde am Hafen abholen, obwohl, zeitweise waren wir nicht sicher, ob es auch wirklich klappen würde. Die Arbeitseffizienz hier ist nicht dieselbe, die wir gewohnt sind. Aber nach einigen Stunden war dann doch alles erledigt und wir konnten losfahren (mehr zur Verschiffung in einem späteren Artikel). Wir holten unser Gepäck in unserer Airbnb-Wohnung ab und verabschiedeten uns von unserem Gastgeber Juan. Unsere eigentliche Reise konnte beginnen!

 

 

Wir hatten bereits einige Campingplätze herausgesucht, doch erst der fünfte hatte auch geöffnet. Was wir nämlich nicht bedacht hatten, war, dass die Sommersaison erst Anfang Dezember beginnt. Wir versuchten zunächst, alle unsere Sachen in dem knapp bemessenen Stauraum möglichst sinnvoll unterzubringen. In der Nacht kuschelten wir uns fest aneinander, um nicht zu frieren. Denn einen passenden Gas-Tank hatten wir noch nicht, da wir uns erst in Argentinien einen kaufen wollen.

 

Nach zwei Tagen fuhren wir weiter Richtung Nord-Osten, der Ozeanküste entlang. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus! Da soll noch jemand behaupten, Uruguay habe nichts zu bieten, wir sind da ganz anderer Meinung!

 

Die Suche nach einem geöffneten Café mit Internet erwies sich als schwierig. Irgendwie toll, weil es somit noch kaum Touristen hat, aber mühsam, wenn man im Nirgendwo einfach nur einen Kaffee trinken und seine Mails checken will. Schlussendlich suchten wir eine Tankstelle auf mit einem einigermassen guten Wifi.

 

Als Schlafplatz fanden wir einen Strandparkplatz beim Leuchtturm im kleinen Dorf La Paloma, wo schon ein französischer LKW-Camper stand, das gab uns ein sicheres Gefühl. Während Stefan joggen ging, unterhielt sich Etta mit dem älteren französischen Paar. Sie waren sehr hilfsbereit und freuten sich, uns einige Tipps weiterzugeben. So könne man für freies Internet Schulen und Tankstellen ansteuern. Auch eine saubere Dusche und Trinkwasser sei an Tankstellen erhältlich. Das werden wir sicher ausprobieren.

Ein warmer, ziemlich starker Wind wehte, während wir uns etwas zu einem üppigen Cabarnet Sauvignon aus Colonia (Uruguay) kochten. Wir unterhielten uns mit zwei Brasilianern, welche mit einem Auto unterwegs waren und zum Strand kamen, um Fotos zu machen. Sie fanden unseren Plan fantastisch und luden uns zu sich ein, falls wir in Brasilien vorbeikommen sollten.

 

 

Wir fuhren am nächsten Tag ein Stück zurück, um in den Sodimac zu gehen (eine Mischung zwischen Hornbach & Ikea). Dort kauften wir eine Heissleimpistole, einen zweiten Campingstuhl und kleine Wandfächli für mehr Stauraum. Am Abend schliefen wir irgendwo auf dem Land. Etta war dabei noch nicht ganz wohl. Vielleicht auch weil es sich für eine anständige Schweizerin nicht gehört und es ja auch die Nachbarn stören könnte. Das wird sich aber bestimmt bald legen.

 

Am nächsten Tag fuhren wir nach Barra de Valizas, ein kleines farbiges Dorf, wo wir auf einem Hippie-Campingplatz & Hostel zwei Nächte übernachten. Die warmen Duschen sind mit Solarenergie, die Küche hat einen Kompost, das Internet ist schnell und unsere Mitbewohner sind Baby-Hündchen, Katzen, Hasen und eine Ente. Da fühlen wir uns, besonders Etta, wiederum pudelwohl!

 

 

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