Eh che, que paso?

6 Nov 2017

Wir sind nun bereits seit fast drei Wochen in Buenos Aires und haben uns langsam an das Leben in dieser vielseitigen und abwechslungsreichen Stadt gewöhnt.

Die geplanten zwei Wochen Sprachunterricht sind mittlerweile hinter uns. Wir sind zwar noch Meilen davon entfernt, fliessend Spanisch zu sprechen, geschweige denn alles Gesprochene zu verstehen, sind aber definitiv auf dem richtigen Weg. Jetzt heisst es vor allem üben und gelerntes anwenden.

Die letzten zwei Wochen, seit unserem letzten Artikel, vergingen wie im Flug.

Neben der Schule haben wir die Stadt erkundet, neue tolle Leute getroffen und die hiesige Stadtkultur kennengelernt.

 

So waren wir etwa an einer Kurzfilmpremiere, an welcher 12 Kurzfilme von diversen Kunsthochschulabsolventen (darunter unter Spanischlehrer Jonathan) gezeigt wurden.

Auch „La noche de los museos“ haben wir uns nicht entgehen lassen. Von 20.00 bis 03.00 Uhr waren alle Museen und viele öffentliche Gebäude, wie etwa der Präsidentenpalast, frei zugänglich. Überaus spannend (*hust) war dabei eine Kachelausstellung, in der Küchenkacheln der letzten beiden Jahrhunderte ausgestellt wurden.

Als Kontrastprogramm haben wir uns später einem Pub-Crawling angeschlossen, um die Barkultur noch ein wenig besser kennenzulernen. Das war auch eine gute Gelegenheit, unser Spanisch mit den neu gewonnen Trink-Gspändli zu festigen.

Bevor wir nach Südamerika geflogen sind, hörten wir nur immer wieder Leute über die Stadt schwärmen. Buenos Aires wird unserer Meinung nach seinem Ruf gerecht. Die Stadt, die so europäisch und doch anders ist, überrascht immer wieder.

Wir sind in unserem Airbnb-Apartment im Stadtteil „San Telmo“ zu Hause. Die Gegend überzeugt mit ihrem Charme und einem grossen Kulturangebot. An jeder Ecke finden sich Bars, Clubs und Restaurants. Von der Heruntergekommenheit der Gegend sollte man sich nicht täuschen lassen.

Andere Stadtteile sind dann wiederum völlig anders. „La Boca“ zum Beispiel ist sehr farbenfroh und „Palermo“ wiederum ist eher schick.

Wir fühlen uns wohl hier. Trotzdem sehnen wir uns langsam wieder nach ein wenig Natur. Das  „Reserva Ecológica de Buenos Aires“ zwischen Stadt und Meer bietet mit seinen weitläufigen Gehwegen zwar etwas Abhilfe, ganz alleine ist man trotzdem nie.

Witzig sind streunenden Hunde, die sich dort herumtreiben und seelenruhig in Fünfer- bis Siebnergruppen an einem vorbeispazieren, als ob man gar nicht da wäre.

 

Nächste Woche werden wir mit dem Katamaran von Buenos Aires nach Montevideo, der Hauptstadt Uruguays, übersetzen. Eine Woche werden wir in dieser Stadt verbringen bevor wir, wenn alles gut geht, unsere Brunhilde entgegennehmen und endlich losziehen können.

In diesem Moment befindet sich die „Grande Amburgo“ gerade in Brasilien. Weit hat sie also nicht mehr. Bis dahin werden wir uns in Buenos Aires noch ein bisschen die Zeit vertreiben. So werden wir mit Freunden zum Beispiel die Gegend um die Stadt Tigre nördlich von Buenos Aires erkunden.

 

 

 

 

 

Ah ja, und wir haben einen Spanner, der uns täglich besuchen kommt 🐱

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