Brunhilde

Brunhilde ist Volkswagen T4-Bus, Baujahr 1999. Stefan hat das ehemalige Handwerkerfahrzeug im Sommer 2015 in der Nähe von Luzern aus zweiter Hand gekauft. Damals hatte sie etwa 136'000km auf dem Tacho. Seither haben wir sie laufend ausgebaut und optimieren sie stetig weiter.

Brunhilde ist Volkswagen T4-Bus, Baujahr 1999. Stefan hat das ehemalige Handwerkerfahrzeug im Sommer 2015 in der Nähe von Luzern aus zweiter Hand gekauft. Damals hatte sie etwa 136'000km auf dem Tacho. Seither haben wir sie laufend ausgebaut und optimieren sie stetig weiter.

Technische Daten

Motor

 

Leistung

Treibstoff

Baujahr

Antrieb

LxBxH

2.0l, 4-Zylinder

62kW / 84PS

Benzin (bleifrei)

1999

Vorderrad, 2WD

der Ausbau

Der ganze Ausbau, vom Entfernen der Trennwand über den Einbau eines Dachfensters bis zur Möblierung ist selbst gemacht. Wir sind keine Profis und das sieht man an auch manchen Stellen. Einige Fluchten nicht ganz gerade und die Tatsache, dass die Wände des Busses nach hinten zusammenlaufen, hat die Arbeit auch nicht einfacher gemacht. Mit dem Ergebnis sind wir aber trotzdem sehr zufrieden. Es war uns wichtig, den Bus so auszubauen, dass es gemütlich ist und wir uns darin wohl fühlen. Auch wenn wir viel Zeit draussen verbringen, ist es doch unser Zuhause,

wo wir die Nacht und bei Regen auch mal den Tag verbringen.

...der Innenraum

...der Innenraum

Um einen regnerischen Tag oder einen kühlen Abend gemütlich drinnen verbringen zu können, braucht es genügend freien Raum, was jedoch bei der Grösse unseres Busses gar nicht so einfach ist. 

Dank drehbaren Vordersitzen und einem zusammenklappbaren Bett können wir aber den Innenraum je nach Situation sogar zu dritt oder viert nutzen.

...die Küche

Unsere "Einbauküche" besteht aus einem Gas-Kochfeld und einem kleinen Spülbecken. Während der Fahrt wird die Glasabdeckung heruntergeklappt und bei Bedarf steht so ausserdem eine fast ebene Arbeitsfläche zur Verfügung.

Kochutensilien, Geschirr und Besteck sind in den unteren beiden Schubladen verstaut, daneben steht unser mobiler Kocher und ein 20l-Trinkwasserkanister. 

Unter dem Bett befindet sich eine grosse, strombetriebene Kühlbox (12V oder 230V), die unser Essen frisch hält.

...die Stromversorgung

Zum Betreiben unserer elektrischen Geräte wie Kühlschrank, Licht, Heizung, Ventilator oder den Umrichter nutzen wir eine 74Ah starke Boardbatterie, die mit zwei auf dem Dach verklebten 100W-Solarpanels aufgeladen wird. Während der Fahrt wird sie, ebenso wie die Starterbatterie, vom Motor bzw. der Lichtmaschine zusätzlich geladen.

Bei abgeschaltetem Motor sorgt ein Trennrelais für klare Verhältnisse zwischen Boardbatterie und Starterbatterie. Ohne Trennung würde die Starterbatterie nämlich entleert und der Motor könnte nicht mehr gestartet werden.

​​Zum Laden unserer Geräte, haben wir zusätzlich einen 12V-zu-230V-Umrichter mit einer Leistung von max. 500W eingebaut.

...unsere Heizung

Um auch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt geschmeidig bleiben zu können, haben wir eine Truma e2300 Gasheizung verbaut.

Diese hat den Vorteil auch in grossen Höhen problemlos heizen zu können im Gegensatz zu zB. Dieselstandheizungen die schnell mal verrussen. 

Auch schaltet sie dank Thermostat beim erreichen einer gewissen Temperatur automatisch ab und beim unterschreiten der eingestellten Temperatur wieder ein. Das ganze hat aber auch ein paar Nachtteile. Zum Beispiel muss man sich ständig nach Gashändlern umsehen und kann nicht einfach den schon vorhandenen Benzin-/Dieseltank anzapfen. Ausserdem sind in nahezu jedem Land die Anschlüsse der Gasflaschen verschieden und man braucht dementsprechend die nötigen Adapter um die Gasflasche wieder befüllen zu können...

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